Archiv für den Bereich Futurama

Zweitauflage Themen-Abend «Arbeit»

urgentDas Interesse am Thema war gross, aber das frühe Märzdatum fiel bei manchen noch in die Skiferien, bei anderen war das Datum bereits besetzt, oder der Wochentag passte nicht. Jedenfalls haben eine Reihe von Interessierten bedauert, bei der Premiere am 3. März nicht dabei sein zu können. Für sie gibt es jetzt good news:

Nach der erfolgreichen Premiere wird der Themenabend mit dem Schwerpunkt «Arbeit im 21. Jahrhundert: Lust & Leidenschaft oder Frust & Fron?» noch einmal angeboten, und zwar am Donnerstag, 19. März, 17.30-19.30 Uhr.

Allerdings ist das nur etwas für Schnellentschlossene – es stehen nämlich nur noch 5 Plätze zur Verfügung…

Details und Anmeldung


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Nur noch zwei Plätze frei!

Patchwork-Arbeiter, die auf Elternzeit und flexible Zeitmodelle pochen: Die Arbeitswelt steht vor einem Paradigmen-Wechsel, sagt Xing-Chef Thomas Vollmoeller in einem längeren Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und wünscht sich deshalb mehr Antiautorität.Er ist auch überzeugt, „dass unsere Kinder sich später nicht mehr vorstellen können, wie wir einst gearbeitet haben“.

Wie dieser Paradigmen-Wechsel genau aussieht, welche Rolle Frauen darin spielen werden, wie gross die Kluft ist zwischen Konzept und Erwartungen einerseits und der vom Internet geprägten Realität andererseits – all das und mehr diskutieren wir am Dienstag, 3. März, 17.30-19.30 Uhr, inkl. Apéro (Details und Anmeldung).

Nur noch zwei Plätze frei !


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«Wer rettet die Demokratie?»

 

ethik_zentrum Das Ethik-Zentrum der Universität Zürich begeht seinen 20. Geburtstag im Schauspielhaus Zürich. Am Dienstag, 10. März, , 20.00 -22. Uhr, findet dort ein Streitgespräch statt unter dem Titel «Wer rettet die Demokratie?».

Demokratie muss erkämpft und erhalten werden. Sie ist fragil und wird vielseitig angefeindet. Aber was sind ihre grössten Gefahren: die öffentlichen Schulden, die politische Polarisierung, der Medienhype, die Bedrohung des Nationalstaates durch globalisierte Märkte, die Plutokratie, die Krisenparanoia, die alles viel schlimmer sieht, als es ist, etc.? Wer rettet die Demokratie? Und wie? Liegt die Rettung in der Rückbesinnung auf Werte und moralischer Erneuerung oder eher in der Reform der Institutionen?

Zur Beantwortung dieser brennenden Fragen steigen in den Diskurs eine promovierte Philosophin, der Chef von Schweizer Radio und Fernsehen, ein ehemaliger Gewerkschaftssekretär – nun liberale Stimme der Schweiz, ein ehemaliger Unternehmer – nun philosophischer Buchautor:

  • Dr. Barbara Bleisch
  • Prof. Francis Cheneval
  • Dr. Beat Kappeler
  • Roger de Weck
  • Dr. Hans Widmer

Tickets (CHF 25.00)


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Endlosthema: Kampf für Lohngleichheit

equal_payday_2011_kleinDer internationale Verband BPW Business and Professional Women begeht in diesem Jahr, zusammen mit diversen schweizerischen Organisationen, den «Equal Pay Day» – diesen Tag, an dem die LohnUNgleichheit von Mann und Frau im Mittelpunkt steht –, am Montag, 9. März 2015.

Warum gerade der 9. März? Das ist im 2015 der Tag, bis zu dem in der Schweiz eine Frau arbeiten müsste, um den Lohn zu erreichen, den ihr männlicher Kollege auf derselben Stufe bereits am 31. Dezember des Vorjahres gehabt hätte. Die Aktion ist schweizweit und wird von diversen anderen Frauenorganisationen mitgetragen.

Wenn Sie an diesem Tag in Zürich sind, kommen Sie um die Mittagszeit zum Zeughausplatz (Platz vor  dem Modehaus Grieder, gegenüber vom Paradeplatz), wo eine heisse Suppe, eine rote Einkaufstasche und viel Information zu diesem Thema Sie erwarten.

Die Suppe bekommen Sie übrigens von mir – ich würde mich über Ihren Besuch am Stand sehr freuen.

 


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Social Media und Senioren: erfolgversprechende Kombination

Menschen zwischen 65 und 95, die im Internet aktiv sind und sich mit neuen Technologien beschäftigen, fühlen sich selbstbewusster, haben hohe kognitive Fähigkeiten und sind sozial aktiver.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der University of Exeter. «Wenn Menschen isoliert leben und sich einsam fühlen, sind sie anfälliger für Krankheiten. Mit dem Computertraining öffnet man völlig neue Welten», erklärt der Projektleiter Thomas Morton. mehr


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Arbeit: Lust & Leidenschaft oder Frust & Fron?

urgentTHEMEN-ABENDE IM DUOPACK (1)

Arbeit im 21. Jahrhundert:
Lust und Leidenschaft oder Frust und Fron?

 

„Ich arbeite, also bin ich.“
Donnerstag, 19. März 2015 (Zweitauflage), 17.30-19.30 Uhr

In unserer westlichen Welt definieren wir uns durch unsere Arbeit. Wenn wir jemandem vorgestellt werden, kommt bald schon die Frage: „Und was tun Sie beruflich?“ Aber was bedeutet Arbeit heute? Wie sieht die Zukunft dieses lebenswichtigen Konzepts aus?

  • Geht es nur um Erwerbsarbeit, oder werden endlich auch nicht-honorierte Tätigkeiten wie Haus- und Erziehungsarbeit oder die Pflege von Angehörigen in diesen Begriff miteinbezogen?
  • Ist Arbeit etwas, wovon man sich dringend in den Ferien erholen muss?
  • Was heisst Erfolg in diesem Zusammenhang?
  • Was ist zu halten von dem „Job fürs Leben“ oder Konzepten wie „Work/Life Balance“?
  • Welche Rolle spielen die neuen Führungsfrauen dabei?


Keine Zukunft ohne Vergangenheit
Dienstag, 7. April 2015, 17.30-19.30 Uhr

Mit dem Wissen um die Bedeutung eines Begriffs für die Zukunft ist es allerdings noch nicht getan. Ein Verständnis für die Veränderungen in unserer Zeit ergibt sich erst, wenn man auch die Vergangenheit kennt:

  • Welche Entwicklung hat zu dieser Bedeutung geführt?
  • Was bedeuteten diese Begriffe  im 19. Jahrhundert?
  • Wie hat die europäische Gesellschaft zum Beispiel den Transfer von der Agrar- zur Industriegesellschaft bewältigt?

Fragen dieser Art, die das Ausmass der Veränderung sowie den heutigen Handlungsspielraum sichtbar machen, sind der Inhalt des zweiten Themen-Abends im ersten Duopack.

Facts & Figures (Achtung: Zweitauflage)
Format: Präsentation – Diskussion – Apéro
Ort: Büro MRS, Niederdorfstrasse 90, 8001 Zürich
Datum: Donnerstag, 19. März, UND 7. April 2015
Anmeldeschluss
: Sonntag, 15. März 2015; die Anmeldung ist verbindlich.
Teilnehmerzahl: 10-12

 

Infos & Anmeldung


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Die Zukunft «unseres» Wohlstands

Was bedeutet Wohlstand in einer zunehmend entmaterialisierten Welt, und wie lässt er sich angesichts des rasanten Wandels erhalten?

Das GDI Gottlieb Duttweiler Institut stellte am 15. Januar Strategien aus Sicht von Ökonomie, Philosophie und Trendforschung zur Diskussion und wartete mit interessanten Schlussfolgerungen auf.


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Sehenswert: «Sternstunde Philosophie» vom 30. November

Egal, ob Sie China bewundern oder beargwöhnen: diese Sendung wird Ihnen neue Denkanstösse vermitteln.

China wird im Jahr 2050 die Wirtschaft aller Industrienationen überholt haben. Was ist Chinas Erfolgsrezept? Und ist unser demokratischer Reflex wachstumsfeindlich? Eine Sondersendung mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Kurt Haerri und Shi Ming aus dem GDI Rüschlikon. Moderation: Barbara Bleisch.


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Wer sind die Vordenker der Gegenwart?

„Wer beeinflusst unser Denken? Welche Ideen prägen uns? Mithilfe einer eigens entwickelten Software haben das GDI Gottlieb Duttweiler Institut und MIT-Forscher Peter Gloor die Thought-Leader-Map 2014 erstellt. Sie zeigt, welche Vordenker mit ihren Ideen globalen Einfluss haben.“ (GDI)

Aufmerksam geworden auf diese interessante Zusammenstellung bin ich durch einen Hinweis im Zürcher Tages-Anzeiger, in dem der Journalist Christian Lüscher mit Begeisterung (eher selten bei Journalisten) darauf hinwies: „Entstanden ist eine Rangliste ohne Jury. Ohne Präferenzen. Ohne Verkaufszahlen. Ermittelt wurden Personen, die in erster Linie durch Worte Einfluss ausüben, wie sie über die Grenzen des eigenen Fachgebiets hinaus Einfluss haben. Es entstand eine Liste von Persönlichkeiten, die mit ihren Ideen die globale Infosphäre beeinflussen und Debatten prägen.“
Die Liste der «Thought Leaders» sei „eine Art Seismograf, der zeigt, wer uns im Leben tatsächlich beeinflusst. Wie wir leben, arbeiten und konsumieren.“ Wenn Sie hier klicken, bekommen Sie schnell auch die Aufschlüsselung nach Alter, Geschlecht, Region usw.

Auf Platz 2 im Global Ranking finden Sie  übrigens Sir Timothy John Berners-Lee, den Begründer des WorldWideWeb. Er wird im April nächsten Jahres den Gottlieb-Duttweiler-Preis (CHF 100’000) erhalten, den das Forschungs- und Zukunftsinstitut in Rüschlikon alle paar Jahre einer aussergewöhnlichen Persönlichkeit verleiht. Unter den bisherigen Geehrten finden sich Namen wie die ghanesische Unternehmerin Esther Ocloo, Friedrich Dürrenmatt, Vaclav Havel oder Kofi Annan.

 


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Neues Potential der Globalisierung

Die Internationale Fernmeldeunion ITU hat interessante Fakten und Zahlen veröffentlicht:

  • Weltweit leben laut dem Bericht nur noch 450 Millionen Menschen in Gebieten, in denen es kein Mobilfunknetz gibt.
  • Seit 2009 hat sich die Zahl der Internetnutzer in den Entwicklungsländern verdoppelt.
  • Global hat die Internetnutzung innert Jahresfrist um 6,6 Prozent zugenommen. Heute surfen über drei Milliarden Menschen im Web (2013: 2,7 Mrd). Mit 8,7 Prozent legten die Entwicklungsländer überproportional zu.

Angesichts dieser beeindruckenden Zahlen ist es gut zu wissen, dass die Schweiz im internationalen Vergleich in Bezug auf Telekom- und IT-Infrastruktur Platz 13 einnimmt (in Bezug auf den Zugang zu diesen Diensten sogar Platz 2) – vor den USA (Rang 14) und den beiden Nachbarländern Deutschland (17) und Frankreich (18). Dänemark, Südkorea und Schweden stehen in diesem Ranking an erster Stelle. (Quelle: Klein-Report; 24.11.14)

Die Werkzeuge für eine weltweit vernetzte Kommunikation und daraus entstehende Allianzen sind also weitgehend vorhanden, aber wie steht es um unsere Mentalität?

In einem viel beachteten Vortrag an der Universität Zürich am 18. November hat der Zürcher Konfliktforscher und Sicherheitsexperte Kurt Spillmann für eine andere Art der Kooperation und Kollaboration plädiert, in der Ko-Evolution der Schlüsselbegriff ist: “Die moderne, globalisierte Welt erfordert neue, kooperative Verhaltensmuster. Wenn unsere unterschiedlichen Kulturen voneinander zu lernen bereit sind, könnte die Welt noch einmal über die Runden kommen.“

Mehr über diese äusserst lesenwerte Überlebenschance in einer krisengeschüttelten Welt finden Sie hier.


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