“Auch gute Nachrichten sind Nachrichten”

Seit Anfang September veröffentlicht der Zürcher «Tages-Anzeiger» jeweils zu Wochenbeginn einen lösungsorientierten Beitrag. Dabei geht es um Beiträge zur Bewältigung sozialer, ökonomischer, politischer oder ökologischer Probleme.

“[…] Vor zwei Jahren hat ein internationales Konsortium von Medien beschlossen, jährlich gemeinsam eine Schwerpunktausgabe mit lösungsorientiertem Journalismus herauszugeben. Der «Tages-Anzeiger» hat sich zweimal daran beteiligt und im Juni die letzte Ausgabe mit diesem Schwerpunkt zusammen mit 40 anderen internationalen Medien herausgegeben («Impact Journalism Day»). Wir danken den Kollegen rund um die Pariser NGO Sparknews für ihre Initiative und werden uns weiterhin daran beteiligen.

Teil dieser Initiative war es, die Leserinnen und Leser in über 40 Ländern aufzurufen, eigene Lösungen vorzuschlagen oder Beobachtungen dazu mitzuteilen. Der Aufruf fand ein beachtliches Echo: Der «Tages-Anzeiger» wählte damals aus den zahlreichen praktikablen Vorschlägen die zwei besten aus. Ab heute soll im «Tages-Anzeiger» jeden Montag ein Lösungsvorschlag dargestellt werden, je nach Thema wechselnd zwischen den Ressorts. Als kleine optimistische Note zum Wochenbeginn.” (Chefredaktor Res Strehle, 6. September 2015)

Die internationale Initiative ist für den Chefredaktor des «Tages-Anzeiger» nicht der einzige Grund, warum ab und zu in einer Zeitung mal positive Nachrichten Schlagzeilen machen sollten. Hier sind seine fünf Gründe für diese Neuerung.